Prima



Wie oft schon hörte ich dich sagen,
Du würdest große Dinge wagen.

Wann wohl, glaubst du, kommt der Tag,
Da endet alle Müh´ und Plag´,
Da du zu großen Taten schreitest
Und da du selbst dein Schicksal leitest?

Und wieder ging ein Jahr vorbei,
Doch nie warst du, mein Freund, dabei,
Wenn´s galt, nun endlich zuzugreifen,
Damit auch deine Früchte reifen!

Woran es liegt? Erklär es nur!
Du hattest Pech? Ach, keine Spur !

Wie immer, einzig und allein
Lag´s nur an dir, an dir allein.
Schau auf deine Hände bloß:
Sie liegen still in deinem Schoß,
Statt endlich, endlich doch zu handeln
Und alles in dir umzuwandeln.